Veranstaltungen in der und um die Adventszeit:

Und: Advent und Weihnachten in der Landeskirche!

Advent - Eine Zeit der Besinnung

Advent ist wie eine Kerze in der Dunkelheit.

Was ist Advent? Advent kommt von dem lateinischen Wort "adventus". Angekommen sein. Auch für dieses Jahr sind wir wieder in der Adventszeit angekommen und warten auf die Ankunft eines anderen, die Ankunft Christi. Der Advent ist der Anfang des Kirchenjahres. Es ist jedes Jahr etwas, auf das man sich freut. Advent ist eine Zeit der Besinnung, eine Zeit der Vorbereitung, und eine Zeit des sich freuens auf Weihnachten - eine Zeit des Wartens auf den 'Geburtstag' Christi. Eine Zeit der Vorfreude - und damit wie ein Feuer in der Nacht des Alltags!

Kurzer Abriss: Die Adventszeit im kirchlichen Festkalender

Der erste Advent ist am Sonntag zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember. Mit dem ersten Sonntag im Advent beginnt in den katholischen und evangelischen Kirchen das neue Kirchenjahr. Die Adventszeit endet am Heiligen Abend mit dem Sonnenuntergang. In deutschsprachigen Ländern verbreitet sind Rorate genannte frühmorgendliche Eucharistiefeiern im Kerzenlicht (katholisch).

 

Die orthodoxen Kirchen begehen den Advent bis heute sechswöchig, ab dem 15. November (des entsprechenden Kalenders) bis zum 24. Dezember, und als Fastenzeit. Vorgeschlagen sind drei Wochen leichtes Fasten (mit Fisch) und drei Wochen mittelschweres Fasten (kein Fisch). Der Beginn des Kirchenjahres ist hier unabhängig vom Advent der 1. September.

 

Der 3. Adventssonntag heißt im katholischen und lutherischen Kirchenjahr Gaudete (lat. gaudete (Imperativ): Freuet euch!). Diese Vorfreude drückt sich in der katholischen und in der Liturgie der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche durch das rosafarbene Messgewand des Pfarrers und der Antependien aus, das als liturgische Farbe das Violett der anderen Adventstage ablöst.

 

Die Adventssonntage im evangelischen Kirchenjahr haben jeweils einen besonderen Charakter: Der 1. Sonntag im Advent erinnert an den Einzug Jesu in Jerusalem (Matthäus 21,1-9). Der 2. Sonntag im Advent hat die erhoffte Wiederkunft des Herrn zum Thema. Der 3. Sonntag im Advent erinnert an Johannes den Täufer als Vorläufer Jesu Christi. Im Zentrum des Gottesdienstes am 4. Sonntag im Advent steht der Lobgesang der Maria (Lukas 1,46-55). Die liturgische Farbe der Adventssonntage ist violett.

 

 

 

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